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Das Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch

Irgendwann kommt der Tag, Sie stehen morgens auf, schauen in Ihren Briefkasten und da ist er: Ein Brief der Firma, nicht in der Größe, in der Sie ihn abgeschickt haben. Dies ist schon der erste Lichtblick, Unternehmen schicken Ihnen die Bewerbungsmappe nämlich meist wieder zurück, wenn sie nicht an Ihnen interessiert sind.

Sie wurden also zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Herzlichen Glückwunsch. Damit haben Sie einen ersten hohen Berg erklommen.

Es gibt zwei Arten von Vorstellungsgesprächen, einerseits das Gruppen- andererseits das Einzelvorstellungsgespräch. Das Einzelgespräch ist natürlich um einiges einfacher, allerdings sollten Sie sich vor einem Gruppengespräch nicht scheuen. Sie sollten von Ihren Fähigkeiten überzeugt sein, selbstbewusst stehen Sie sicherlich über den anderen Bewerbern.

Ein Gespräch können Sie mit einer Prüfung in der Schule vergleichen. Sie werden auf Herz und Nieren getestet. Ein Unternehmen möchte den Besten für sich gewinnen. Sie wissen also, was gesucht wird - der Beste. Versuchen Sie dies zu sein ohne schauspielerisches Talent zu beweisen.

Bevor Sie überhaupt das Gespräch antreten, machen Sie sich Gedanken, welche Kleidung sie tragen. Das man nicht im Jogginganzug zu einem Vorstellungsgespräch erscheinen sollte ist allseits bekannt. Aber auch Anzüge können manchmal übertrieben wirken. Besonders in kleineren Firmen ist das Tragen von Anzügen oft ungewöhnlich. Es ist deshalb schlecht, wenn Sie einen Anzug beim Gespräch tragen, die Geschäftsführung aber mit Jeans und Pullover Aufträge an Land zieht.

Informieren Sie sich vor einem Gespräch gründlichst über das Unternehmen. Es kann Ihnen passieren, dass Sie gefragt werden, was Sie schon über das Unternehmen wissen und Sie sollen einfach mal wild los erzählen. Es können aber auch allgemeinere Fragen gestellt werden, beispielsweise: „Wissen Sie, wie viele Personen in unserem Unternehmen arbeiten?“. Diese Frage mit „keine Ahnung“ oder „wüsste ich jetzt nicht“ zu beantworten, kann Ihnen einen Job kosten oder zumindest Negativpunkte einhandeln! Sie sollten deshalb so viel wie möglich über das Unternehmen rausfinden. Quellen sind da z.B. das Internet, Zeitungen oder auch Bekannte. Über jede Firma lassen sich Informationen einholen, Ausreden zählen nicht!

Die Kleidung ist einfach aufgrund dessen wichtig, da diese einen ersten Eindruck vermittelt. Gepflegt auftretende Menschen strahlen mehr Selbsicherheit und Zuverlässigkeit aus. Was beides von Vorteil ist, bei einem neuen Job. Allerdings wird man auch in diesem Bereich immer offener. Bei einem Managerposten, ist die farbenfrohe Mode vielleicht eher hinderlich. Man könnte diesbezüglich mannigfaltige Beispiele aufzeigen. Wichtig ist dass man gepflegt auftritt und des Berufes angemessen.

Auch sollte man damit rechnen auf die Angaben im Lebenslauf hin geprüft zu werden. So kann es vorkommen, dass man in einem Möbelgeschäft seine Erfahrungen im Verkauf von Büromöbel unter Beweis stellen muss, oder in einem IT-Systemhaus die Kenntnisse über einen Arbeitsspeicher abgefragt werden. Solange man sich gut vorbereitet und die Bewerbung wahrheitsgemäß erstellt wurde, sollte es hierbei aber keine Schwierigkeiten geben.

>> wie Sie beim Vorstellungsgespräch punkten können.